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Der Schrittmacherprozess
| Übersicht | Wertstromdesign als PDF |
Definition des Schrittmacherprozesses
Die Nivellierung der Produktion findet an einem bestimmten Prozess des Wertstroms statt, dem so genannten Schrittmacherprozess. Dieser Prozess definiert den Fertigungstakt, häufig die Endmontage, und sollte möglichst weit flussabwärts beim Kunden liegen, da hier die Variantenvielfalt entsteht. Am Schrittmacherprozess werden die Kundenabrufe möglichst gleichmäßig hinsichtlich Menge, Typverteilung und Ressourcenaufteilung eingeplant. Durch eine Nivellierung wird ein „idealer“ Kunde nachempfunden, der seine Ware sehr gleichmäßig und in geringen Mengen bestellt.
Der Schrittmacherprozess…
- beginnt am einzigsten Punkt im Wertstrom der zeitlich geplant wird
- hat keine nachgelagerten Supermärkte (außer einem Fertigwaren- Supermarkt)
- legt den Rhythmus für alle vor- und nachgelagerten Prozesse fest
- ist der Produktionsprozess, der durch die externen Kundenaufträge gesteuert wird
- ist der Prozess vor dem keine kontinuierliche Fließfertigung möglich und die Produktion in Losmengen erforderlich ist
- bestimmt die Fertigungsreihenfolge der nachgelagerten Prozessschritte (FIFO)
- ist der Punkt nachdem die Variantenvielfalt entsteht
- Sollte so weit wie möglich flussaufwärts beim Kunden liegen
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