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Produktionsglättung im Schrittmacher
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In beiden Fällen wurde festgelegt, in welchen Losgrößen die Teile produziert werden. Bei der zeitlichen Einsteuerung kann sich die Produktionsplanung mit der so genannten Heijunka-Box behelfen.
Funktionsweise:
Die Zeilen der Heijunka-Box sind mit den einzelnen Teilenummern versehen, die Spalten mit festgelegten Zeitintervallen. Die Produktionsplanung steckt, entsprechend der Nachfrage, die Produktionsaufträge in die Heijunka-Box. Ein Mitarbeiter der Logistik holt in festgelegten Intervallen (7:30 Uhr, 8:00 Uhr… ) die Produktionsaufträge und überbringt diese der Fertigung. Bei den Produktionsaufträgen handelt es sich in den meisten Fällen um Kanban-Karten.
Die beste Produktionsglättung im Schrittmacher-Prozess ist nutzlos, wenn der Lieferprozess nach dem Push-Prinzip fertigt.
Deshalb müssen alle flussaufwärts gelegenen Prozesse ebenfalls nach dem Pull-Prinzip gesteuert werden. Hier kommt in der Regel die Kanban-Steuerung zum Einsatz. Zwischen den Supermärkten können einzelne Prozesse, wenn sie stabil genug sind, mit einer FIFO-Bahn verknüpft sein. Das Prinzip der Kanban-Steuerung wird an anderer Stelle separat beleuchtet. Auf der nächsten Folie ist ein Beispiel-Wertstrom der Firma Pro-Aqua International GmbH abgebildet.
Vorteile / Nutzen:
- geringe Lagerbestände über den gesamten Wertstrom
- Flexibilität in der Produktion und Erhöhung der Lieferbereitschaft
- gleichmäßiger Materialfluss über den gesamten Wertstrom
- Qualitätsprobleme werden schnell erkannt
- geringe Durchlaufzeit
- weniger Materialabriss
- geringer Steuerungsaufwand und stabile Prozesse




