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 Sichttasche DIN A5 quer mit 2 Selbstklebestreifen (25 x 100 mm) und Regenschutz
Sichttasche DIN A5 quer mit 2 Selbstklebestreifen (25 x 100 mm) und Regenschutz
EUR 1.92

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Die Losgröße im Schrittmacherprozess

Übersicht Wertstromdesign als PDF

Um die Produktion im Schrittmacherprozess ausreichend zu nivellieren, sollte die Losgröße so gering wie möglich sein. Bei der Bestimmung der geringsten Losgröße unterscheidet man zwei grundsätzliche Fälle:

Berechnung der Losgröße nach der EPEI-Methode (every part every interval):

Die EPEI-Methode errechnet zunächst, wie viel Zeit täglich zum Umrüsten der Maschine übrig bleibt, wenn der tägliche Bedarf eines jeden Produktes produziert werden würde. Anschließend wird die Summe der Rüstzeiten aller Produkte durch die übrige Zeit geteilt. Als Ergebnis erhält man das zeitliche Intervall in dem jedes der Produkte gefertigt werden kann. Diese Intervall multipliziert mit dem täglichen Bedarf der einzelnen Produkte ergibt deren individuelle Losgröße.

Bei einer Losgrößenproduktion im Schrittmacherprozess empfiehlt sich ein Steuerung über ein Kanban-System. Der Schrittmacherprozess produziert für einen Supermarkt, dessen Kunde in der Regel der Versand ist (nachschubgesteuertes Pull-System).

Die Produktionsplanung steuert den Schrittmacherprozess auf Grundlage der tatsächlichen Kundennachfrage. Zum Einen erfolgt die Nachproduktion der Teile, die aus dem Supermarkt entnommen wurden und zum Anderen können Produktionsaufträge für alle Teile, die nicht im Supermarkt vorgehalten werden über einen Sonder-Kanban, einge-steuert werden.

Die Produktionsplanung steuert die Produktion in der Regel mit Hilfe einer Heijunka-Box. (später mehr dazu)

Liegen keine Restriktionen bezüglich der Umrüstzeiten vor, bestimmt der Produktions-pitch das maximale Ausmaß, in dem der Schrittmacher als Produktionsmix geglättet werden kann. Der Pitch ergibt sich aus der Multiplikation der Verpackungseinheit [Stück] mit dem Kundentakt.

Der Pitch ist also das Bindeglied zwischen Kundentakt und Verpackungseinheit. Es wäre nicht sinnvoll eine kleinere Menge als die Verpackungseinheit zu produzieren, da dies ohnehin die Menge ist, die der Kunde mindestens abnimmt. An dieser Stelle kann überlegt werden, ob eine Reduzierung der Verpackungseinheit sinnvoll wäre.

Die Pitch-Produktion kann, im Gegensatz zur Losgrößenproduktion, auf 2 Arten erfolgen:

1. Befüllung eines Supermarktes:

Die Produktionsplanung steuert den Schrittmacher-prozess auf Grundlage der tatsächlichen Kunden-nachfrage. Zum Einen erfolgt die Nachproduktion der Teile, die aus dem Supermarkt entnommen wurden und zum Anderen können Produktionsaufträge für alle Teile, die nicht im Supermarkt vorgehalten werden über einen Sonder-Kanban, eingesteuert werden.

2. Direktauslieferung ohne Supermarkt:

Die Produktionsplanung lastet die Aufträge nach dem „make-to-order“-Prinzip ein, d.h. es findet ausschließlich eine Produktion auf Bestellung statt.

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