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 Sichttasche DIN A6 quer mit 2 Selbstklebestreifen (25 x 100 mm)
Sichttasche DIN A6 quer mit 2 Selbstklebestreifen (25 x 100 mm)
EUR 0.80

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Auswahl eines geeigneten Pull-System

Übersicht Wertstromdesign als PDF

Die Bestimmung des Schrittmacherprozess legt zugleich fest, wie die Produktion der übrigen Fertigungsprozesse gesteuert wird.

Generell ist jedes lean organisierte Unternehmen bestrebt, eine Überproduktion, welche die schlimmste Art der Verschwendung darstellt, zu vermeiden. Es soll nur das produziert werden, was der Kunde will. Man spricht hier von einer Produktion nach dem Pull-Prinzip.

Definition Pull-Prinzip:

Das Pull-Prinzip zielt darauf ab, nur die tatsächlich geforderten Produkte zu produzieren und jede Form von Überproduktion oder Fehlproduktion zu vermeiden. Dabei werden nur die Produkte hergestellt, die die Kunden konkret nachfragen (pull), und keine Produkte mehr in den Markt gedrückt (push), für die eventuell gar kein Bedarf besteht. Pull gehört zu den fünf Grundprinzipien des Lean-Management.

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Pull-Systeme. Welches Pull-System in den einzelnen Fällen zum Einsatz kommt, ist von den jeweiligen Gegebenheiten abhängig.

Im nachschubgesteuerten Pull ist meist die Endmontage der Schrittmacher

Das kombinierte Pull-System ist eine Mischform aus nachschubgesteuertem Pull und sequenziellen Pull. Zunächst werden die Produkte mit Hilfe einer ABC-Analyse auf Grundlage der Nachfragemenge segmentiert. A- und B-Teile werden über ein nachschub- gesteuertes Pull-System gefertigt, wohingegen die C-Produkte mit Hilfe des sequenziellen Pulls eingesteuert werden.

Das kombinierte Pull-System verbindet die Vorteile des nachschubgesteuerten und des sequenziellen Pull-Systems, jedoch kommen auch die Nachteile der einzelnen Systeme nicht tragen.

Die Grenzen zwischen den A-, B-, und C-Teilen sind variabel und müssen je nach Mengenverteilung für den Einzelfall bestimmt werden. In den meisten Fällen betragen die A- und B-Teile mit ca. 50% der Artikel zusammen ca. 80-90% der summierten Nachfragemenge.

Eigenschaften:

Sinnvoll wenn ein Großteil der nachgefragten Produkte (A-/B-Teile) regelmäßig bestellt werden, gleichzeitig aber auch die Fertigung unregelmäßig nachgefragter Produkte (C-Teile) erforderlich ist. A- und B-Teile werden über ein nachschubgesteuertes Pull-System gefertigt und die C-Teile werden über das sequenzielle Pull-System eingesteuert.

Übersichtsmatrix für die 3 Arten der Pull-Systeme:

Bei der Einführung eines Pull-Systems in einen Fertigungsbetrieb kommt in der Regel nur das nachschubgesteuerte bzw. das kombinierte Pull-System in Frage, da das sequenzielle Pull sehr komplex und schwerer zu verwalten ist. Haben sich die Prozesse soweit stabilisiert, kann eine Einführung des sequenziellen Pull-System in Erwägung gezogen werden.
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